Buchmesse und Abschied nehmen

In dieser Woche hieß es, Abschied nehmen von Helsinki. Am Freitag war offiziell mein letzter Praktikumstag, mein Flug zurück nach Deutschland ging gleich am Samstagmorgen.

In meiner letzten Woche stand auch gleichzeitig mit das größte Ereignis an: die Buchmesse in Helsinki.

Die Deutsche Bibliothek hatte dort ihren eigenen Stand, an dem sie verschiedene Bücher, Flyer und Broschüren präsentierte.

Am Stand der Deutschen Bibliothek: Hier fanden später am Nachmittag noch ein Interview und eine Sprachdusche statt.

Die Buchmesse ging insgesamt von Donnerstag bis Sonntag, jedoch kann ich nur die ersten beiden Tage miterleben, denn am Sam 7stag heißt es für mich auch schon Abschied nehmen.

Die Messe wurde auch dafür genutzt für das nächste große Ereignis der Bibliothek zu vermarkten: „Krimi Helsinki“.

Für Krimi Helsinki sind die Autoren Veit Heinichen, Petra Ivanov, Gerhard Langer und Max Seeck eingeladen. Sie werden im Festsaal der Finnischen Literaturgesellschaft aus ihren Büchern lesen und Interviews geben. Auf der Messe wurden dafür bereits erste Karten verkauft.

Um 14.30 Uhr fand ein Interview mit dem Autor Lauri Hokkinen, der über seine Werke sprach.

Neben der Deutschen Bibliothek machten auch die Botschaften der Schweiz, Österreichs und Deutschland Werbung sowie die Aue-Stiftung. Das Goethe-Institut arbeitete ein kleines Programm. Die Besucher der Messe konnten dort verschiedene Quiz – die „Sprachdusche“ – ausprobieren zum Thema Deutschland und die deutsche Sprache allgemein.

Flyer, Lesezeichen, Sticker, Schlüsselbänder, Flaggen und sogar Karten von Deutschland – das alles konnten die Besucher der Buchmesse vom Stand der Deutschen Bibliothek mitnehmen.

In meiner letzten Woche unternahm ich noch einige letzte Touren durch Helsinki. Ich erkundete zum letzten Mal den Hafen, besuchte die Kathedralen von Helsinki und verabschiedete mich schweren Herzens von der Deutschen Bibliothek.

Ein letzter Blick auf den Hafen von Helsinki
Vanha Kauppahalli – die Marthalle direkt am Hafen
Uspenski-Kathedrale
Dom von Helsinki
Goldene Blätter am Sibelius-Denkmal
Die Inseln vor Helsinki
Die Deutsche Bibliothek von außen

Es fiel mir schwer, von Helsinki und den Leuten dort Abschied zu nehmen. Ich wäre gerne noch ein paar Wochen länger geblieben.

Am Freitagabend räumte ich hauptsächlich die letzten Sachen zusammen und packte alles in meinen Koffer. 

Am Samstag stand ich um kurz vor sieben Uhr auf, um noch einige Kleinigkeiten in der Wohnung zu erledigen, die ich Freitag nicht mehr geschafft habe. Pünktlich zwei Stunden vor dem Abflug 11:25 Uhr kam ich am Flughafen an. 

Der Flug an sich war um einiges unruhiger als mein Hinflug, es gab einige Turbulenzen, die uns aber zum Glück nicht aus der Bahn warfen.

Wieder in Deutschland angekommen, wurde ich mit sonnigen 20ºC begrüßt, die ich in meinen dreilagigen Outfit, meiner dicken Winterjacke und meinen Winterschuhen nicht so sehr genießen konnte. Aber was tut man nicht alles, um ein paar Gramm Koffergewicht zu sparen.

Insgesamt bewerte ich den Trip absolut positiv und würde jedem raten, ebenfalls ein Auslandspraktikum zu wagen.

Vor allem Helsinki mit seinen modernen Bibliotheken, der gut ausgebauten Infrastruktur und seinen schönen Sehenswürdigkeiten ist definitiv empfehlenswert.

Hinterlasse einen Kommentar