Am Samstag, den 31.08.2019, bin ich endlich nach langen Monaten der Planung in Helsinki gelandet. Der Weg zum Zug und anschließend zur Unterkunft verlief trotz schwerem Koffer erfolgreich – mit minimalen Orientierungsproblemen.
In der Unterkunft angekommen, ging es auch gleich wieder los auf die Suche nach einem Supermarkt. Zum Glück befinden sich hier in der Nähe gleich mehrere, so dass ich ohne Probleme etwas Essbares finden konnte.
Am Sonntag besuchte ich die Innenstadt von Helsinki. Zu allererst ging ich den Weg vom Hauptbahnhof bis zu meiner Praktikumsstätte, der Deutschen Bibliothek, ab.
Natürlich habe ich mir auch an meinem ersten Tag noch den Dom zu Helsinki, die Uspenski-Kathedrale und den Hafen angeschaut. Einiges in Helsinki kam mir noch von einem Kurztrip im Frühjahr bekannt vor. Dieser Trip und Google Maps waren vermutlich die einzigen Gründe, wieso ich mich nicht sofort hoffnungslos verlaufen habe.
Am Montag fing dann mein erster Arbeitstag in Helsinki an.
Die Deutsche Bibliothek verfügt insgesamt über 300 m² Fläche, inklusive Lagerräume, auf der über 40.000 Medien untergebracht sind, darunter auch eine ausführliche Fennica-Sammlung (sprich, Bücher aus oder über Finnland in deutscher Übersetzung). In der Bibliothek herrscht eine gemütliche und ruhige Stimmung, es gibt deckenhohe Bücherregale und behagliche Leseecken.
An meinem ersten Tag habe ich erst einmal alle Kollegen kennengelernt und einige organisatorische Sachen geklärt. Des Weiteren wurde mir der Aufbau der Bestände sowie der Ablauf der technischen Buchbearbeitung gezeigt.
Während meiner Praktikumszeit finden mehrere Veranstaltungen, wie beispielsweise die Deutschmesse und die Buchmesse, statt. Gleich am Dienstag efolgt eine erste Autorenlesung.
Ich bin gespannt, wie meine nächsten Tage hier verlaufen werden.
Zum Abschluss meines ersten Blogeintrages noch ein paar Bilder von der Deutschen Bibliothek:



